Praxis Michaela Kleekamm


Kunsttherapie: Farbdialog

Gestaltung ist Bewältigung

Farbdialog ist eine spezielle Form der Kunsttherapie. Die Methode des Farbdialogs geht davon aus, dass seelische Vorgänge leichter zu verstehen und zu bewältigen sind, wenn wir sie über den Weg des Gestaltens ausdrücken können. Gerade, wenn es uns schwer fällt, mit Worten und über unseren Verstand zu kommunizieren, ist die unbewusste Kommunikation im Farbdialog eine geeignete Methode, zu erfahren, was uns in unserem Innersten bewegt. Sie hilft uns, mit uns und anderen in Kontakt zu treten.

Der Farbdialog ermöglicht es, Unbewusstes bewusst zu machen und Zusammenhänge aufzudecken. Dadurch lassen sich Blockaden und Ängste auflösen. Verschüttetes Potenzial kann sichtbar gemacht, Lösungen und neue Handlungsansätze gefunden werden.

Formen und Ablauf des Farbdialogs

Der Farbdialog wird realisiert im ungesteuerten und impulsiven Malen mit Wachsmalkreiden.
Er kann auf folgende Weise stattfinden:

1. Als Dialog mit uns selbst:
Der Klient malt für sich allein und findet dadurch emotionale Erleichterung bzw. emotionalen Zugang zu sich selbst.

2. Als Paar-Dialog (z. B. zwischen Klient/Therapeut, Eltern/Kind, Partnern):
Abwechslungsweise malen die Beteiligten auf dem selben Blatt Papier und treten über Farben, Formen und Bewegung in einen Dialog

3. Als Gruppen-Dialog:
Eine Gruppe malt zusammen in einem längeren Prozess mehrere Bilder. In diesem gemeinsamen kreativen Prozess sucht die Gruppe gemeinsam nach Ausdrucks- und Lösungsmöglichkeiten für die einzelnen Teilnehmer.

Farbdialog für Kinder und Jugendliche

Besonders Kinder und Jugendliche können sich im gestalterischem Tun besser ausdrücken und mitteilen als mit Worten. Der Farbdialog nutzt die heilende, fördernde und stärkende Kraft dieser Kreativität. Die Methode des Farbdialogs findet vor allem Anwendung bei ängstlichen und gehemmten, aber auch aggressiven und hyperaktiven Kindern sowie bei Kindern mit Entwicklungsstörungen.

 


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